Wie beeinflusst die hormonelle Aktivität des Bauchfetts die Insulinsensitivität?
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Die hormonelle Aktivität von Bauchfett verringert die Insulinsensitivität erheblich und trägt zur Entwicklung einer Insulinresistenz bei.
Die Hauptursachen dafür
• Produktion entzündungsfördernder Substanzen: Das viszerale (Bauch-)Fett ist ein hormonell aktives Gewebe, das verschiedene entzündungsfördernde Stoffe (z. B. Zytokine, Interleukine) und Hormone freisetzt.
Diese Substanzen lösen Entzündungsprozesse im Körper aus, die die Insulin-Signalwege beeinträchtigen, sodass die Zellen weniger empfindlich auf Insulin reagieren. 6 7
• Freisetzung freier Fettsäuren: Bauchfett setzt große Mengen an freien Fettsäuren in die Blutbahn frei, welche die Wirksamkeit von Insulin im Muskel- und Lebergewebe hemmen und die Insulinsensitivität weiter verschlechtern. 7 8
• Hormonelles Ungleichgewicht: Die Menge an Bauchfett steht im Zusammenhang mit hormonellen Ungleichgewichten (z. B. Östrogen, Testosteron, Cortisol), die ebenfalls die Insulinsensitivität beeinflussen.
Cortisol, das Stresshormon, begünstigt die Ansammlung von Bauchfett, was die Insulinsensitivität der Zellen weiter verschlechtert. 5 6

Die hormonelle Aktivität von Bauchfett
• Teufelskreis: Die Zunahme von Bauchfett verstärkt die Insulinresistenz, was zu einer noch höheren Insulinproduktion führt; dies wiederum fördert die Fettansammlung – besonders im Bauchbereich – und hält den Entzündungszustand aufrecht. 2 6 7
Zusammenfassend
Die hormonelle Aktivität von Bauchfett verschlechtert durch die Produktion von entzündungsfördernden Stoffen und freien Fettsäuren sowie durch das Herbeiführen hormoneller Ungleichgewichte die Insulinsensitivität erheblich und spielt somit eine zentrale Rolle bei der Entwicklung einer Insulinresistenz sowie von Typ-2-Diabetes.
Die Entstehung von Bauchfett kann durch die Verwendung von Allulose-Süßungsmittel verhindert und bereits bestehende Fettpolster können reduziert werden.